Systeme für Zustandsüberwachung

Fraunhofer IZFP Dresden (IZFP-D)

Arbeit am Rotorblatt

Die Kernkompetenz besteht in der Fähigkeit, Systeme zur Zustandsüberwachung technischer Einrichtungen zu realisieren. Ausgehend von einer Modellierung der akustischen Verhältnisse werden Verfahren zur akustischen Zustandsbewertung entwickelt. Deren Umsetzung erfolgt entlang einer Wertschöpfungskette, ausgehend von sensorischen Elementen über elektronische Komponenten zur Signalverarbeitung bis zur Vernetzung von Teilsystemen und deren Einbindung in komplexe Überwachungs­einrichtungen. Zudem kommen optische Überwachungstechniken zum Einsatz

Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf dem Gebiet der Verfahrensentwicklung zur Zustandsbewertung. Die Spezifikation, Entwicklung und Applikation von Teil- und Komplettsystemen erfolgt in Zusammenarbeit mit universitären oder KMU-Partnern. Es werden SHM-Systeme entwickelt, die als Bestandteil einer Anlage den Prozess oder auch Komponenten überwachen. Signifikante Veränderungen werden detektiert und die Signale über Netzwerkverbindungen weitergeleitet.

Anwendungsbeispiele:

17. September 2012: Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung an Dr. Lars Schubert

SchubertAnlässlich der gemeinsamen Tagung der Schweizer-, der Österreichischen- und der Deutschen ZfP-Gesellschaft in Graz vom 17. bis 19. September wurde Dr. Lars Schubert vom Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Institutsteil Dresden, mit einem Nachwuchspreis ausgezeichnet. In seinem Preisvortrag präsentierte Dr. Schubert neue Ergebnisse zur Zustandsüberwachung an luftfahrttechnischen Faserverbundwerkstoffen durch Impakterkennung mittels geführter Wellen. Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung.